Prim. em. Dr. Georg Gaul, FESC Internist Kardiologe Interventioneller Kardiologe
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Herzkatheter: Was ist das?

Grundlegendes


Eine Herzkatheteruntersuchung wird immer dann empfohlen, wenn vermutet wird, dass die Gefäße, die den Herzmuskel versorgen, verengt sind und dadurch den Blutfluß behindern.

 

Zu diesem Zweck gehe ich über die Armarterie (rechte oder linke Pulsader) in das Gefässsystem ein [siehe Abbildung links] und führe eine kleine Kanüle mit einem äußeren Gesamtdurchmesser um die 2mm ein. So habe ich über die Gefässe, die den Arm versorgen, einen guten Zugang zum Herzen und kann die beiden Gefässe des Herzens - die rechte und die linke Kranzarterie - darstellen, indem ich einen Katheter zum Herzen mittels eines Führungsdrahtes vorschiebe. Nun kann Kontrastmittel in beide Gefässe injiziert werden. Die mit Kontrastmittel gefüllten Gefässe werden dann gefilmt, die Cine-Angiographie, und dadurch beurteilbar. Aufgrund der Beurteilung wird die weitere Vorgangsweise mit dem Patienten/der Patientin festgelegt.


Ich kann Ihnen mit meiner Erfahrung von mehreren tausend diagnostischen und therapeutischen Eingriffen mit dem Herzkatheter eine entsprechend sichere Beurteilung ihrer Beschwerden gewährleisten.

 

Folgerungen aus einer diagnostischen Herzkatheteruntersuchung


Die Diagnose der Situation an den Kranzgefässen des Herzens führt immer zu drei verschiedenen Folgen, nämlich:

  1. Die Herzkranzgefässe weisen keinerlei wirksame Einengungen auf - weitere Konsequenzen sind nicht erforderlich.
  2. Es finden sich Einengungen, die sofort mit einem Ballon aufdehnbar sind >> dann wird das in aller Regel auch durchgeführt. Dabei wird ein Ballon in das Gefäss eingeschoben, der sich bis zum Durchmesser des Gefässes, aber nicht darüber hinaus, aufblasen lässt. Damit ist die Verengung soweit geweitet, dass der Blutfluss nicht mehr behindert wird. Zur Sicherung wird sodann noch ein Metallgerüst, ein Stent, eingeführt.
  3. Selten kommt es vor, dass die Diagnose an den Herzkranzgefässen eine schwierigere ["komplexere"] ist. Dann wird in aller Regel der Patient nach erfolgter diagnostischer Untersuchung mit der Diagnose konfrontiert und weitere Möglichkeiten mit ihm besprochen. Diese können sowohl ein neuerlicher Eingriff mit einem Herzkatheter sein als auch eine Bypassoperation.

 

Ergänzende Literatur:
Dr. Georg Gaul: Herzinfarkt, Verlag Holzhausen, 2008

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